Oralsex: Liebe mit Orgasmus

Penis oder Vulva mit Mund, Zunge und Zähnen zu stimulieren ist eine der beliebtesten Sexpraktiken. Auf was es dabei ankommt und welche Risiken bestehen.

Blow-Job, blasen, Flöte spielen, lecken oder es französisch machen: Für Oralsex gibt es eine ganze Reihe von Umschreibungen. Je nachdem, ob sich dabei die Frau mit dem Mund verwöhnen lässt oder der Mann, heißt dieses Sexualpraktik korrekterweise

Cunnilingus, wenn die Vulva, also Scheide, Schamlippen und Klitoris mit Zunge und Lippen stimuliert werden

Fellatio, wenn der Penis mit dem Mund befriedigt wird.

Sexualität gehört zum Menschen, denn der Mensch ist ein emotionales Wesen
Sexualität gehört zum Menschen, denn der Mensch ist ein emotionales Wesen

Viel Paare nutzen Oralverkehr zum Einstieg in das Liebesspiel. Wenn beide dadurch richtig erregt sind, wechseln sie zum Koitus.

80 Prozent der Männer finden Oralverkehr besonders reizvoll

Zwei Drittel aller deutschen Männer lassen sich regelmäßig durch Oralsex befriedigen, so eine Studie. 80 Prozent empfinden Fellatio als die überhaupt schönste Sexualpraktik. Warum das so ist? Vermutlich, weil Männer sich dabei dominant fühlen können. Außerdem konzentriert sich der Mann dabei nur auf seine eigene Erregung, darf voll genießen und muss nicht auf die Partnerin achten – was beim normalen Koitus meist gefordert ist.

30 Prozent der Frauen mögen Oralverkehr

Frauen stehen Fellatio nicht ganz so aufgeschlossen gegenüber – die meisten tun es zwar dem Mann zuliebe, wie Umfragen zeigen, allerdings nur 30 Prozent besonders gerne. Anders sieht es aus, wenn sie selbst oral befriedigt werden. Cunnilingus schätzt die Mehrzahl der Frauen. Viele geben an, nur auf diese Weise zum Orgasmus zu kommen.

Frauen kommen mit Oralsex schneller zum Orgasmus

Eine Studie unter amerikanischen Studentinnen ergab sogar, dass 96 Prozent Oralverkehr bevorzugen. Das könnte jedoch auch andere Gründe als die schnelle Reise zum Höhepunkt haben. In den USA wird in vielen Kreisen immer noch gewünscht, dass die Braut als Jungfrau in die Ehe geht – und beim Oralsex ist das Jungfernhäutchen (Hymen) nicht gefährdet. Zusätzlich muss bei Fellatio und Cunnilingus nicht verhütet werden. Ein weiterer Pluspunkt für Paare, die Pille oder Kondom nicht anwenden möchten. Es sei denn, per „Samenraub“ wird das im Mund gesammelte Sperma in die Scheide transferiert – wie es Boris Becker seinerzeit mit seiner Besenkammer-Affäre Angela Ermakowa passiert sein soll.

Quelle:

http://www.lifeline.de/leben-und-familie/liebe-und-partnerschaft/sex-erotik/oralsex-id128109.html