#Kinderwunsch und #Freundschaften

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Wenn im Freundes- und Verwandtenkreis eine Frau schwanger wird und es bei einem selbst nicht klappt, dann nimmt man sehr oft von Freunden oder Verwandten, bei denen es geklappt hat, mehr Abstand.

Für das „schwangere Paar“ ist es oft unverständlich, warum „die sich nicht mehr melden und man denen hinterherlaufen muss“.

Durch die Kinderwunscherfüllung ändert sich sehr oft auch den Freundeskreis. Paare mit Kindern haben sehr oft auch Freund mit Kinder. Und oft enden denn langjährige Freundschaften, bzw. man sieht sich viel weniger.

Eigentlich muss es nicht sein, aber – selbst wenn es ein Paar ohne Kind nicht so sieht – ein etwas Neid ist schon dabei. Zumindest tut es einem weh, wenn man selbst nicht schwanger wird und bei der besten Freundin hat geklappt. Und als Folge ziehen sich kinderlose Paare dann auch zurück.

Schwangere Frauen gehen zur Gruppen-Geburtsvorbereitung, Schwangerschaftsgymnastik und Rückbildungsgymnastik. Sie fahren stolz mit dem Baby im Kinderwagen spazieren und spätestens im Kindergarten oder in der Schule gibt es einen neuen Bekanntenkreis. Und durch die neuen Interessen wird das Paar auch neue Freunde kennen lernen.

Für alle Betroffenen ein kleiner Hinweis:

Es muss nicht soweit kommen, dass man sich ganz aus den Augen verliert. Freunde sollten einfach darüber reden und oft bleibt die Freundschaft trotzdem erhalten. Der Spruch „Geht eine Tür zu, geht eine andere auf….“ muss kann auch anders lauten:

„Es öffnen sich für beide Paare (kinderlose Paare und Paare mit Kindern) weitere Türen.“

Hier ein Appell an alle Paare:

Redet einfach offen über die neue Situation und plötzlich hat man auch für den anderen Verständnis.

Gleiches gilt auch, wenn der Kinderwunsch nicht auf normalem Weg klappt. Jades 7. Paar bekommt heute ohne künstliche Befruchtung keine Kinder. Und ein Geheimnis daraus zu machen, schadet nur Euch selbst und den Beziehungen zu Freunden.

 

Das Kinderwunschnetz

www.kinderwunschnetz.de

Ein wichtiges Thema – auch für Kinderwunschpaare –

Egal, ob Sie ledig, in wilder Ehe leben oder verheiratet sind: Die #rechtliche #Vorsorge sollte jeder Mensch geregelt haben.

Der Notfallordner schafft nicht nur Ordnung, sondern hilft auch in Notsituationen mit entsprechenden Dokumenten und Tipps alles zu regeln.

Den Notfallordner können Sie auf der Internetseite www.notfallordner-vorsorgeordner.de bestellen. Mit über 140 Seiten (Formulare, Vordrucke und vielen Tipps) bietet er auch Platz für die vorhandenen Dokumente (z.B.: Stammbuch, Geburtsurkunde). Der Preis beträgt 27,– Euro (inkl. MWSt.) zuzüglich Versand.

Hierzu ein paar Beispiele:


Karin W. (23 Jahre, alleinstehend) hatte bei einem #Verkehrsunfall so schwere innere #Verletzungen, dass sie kurzzeitig in ein künstliches Koma versetzt wurde. Anschließend hatte sie geistige Schädigungen.

Da sie keine #Generalvollmacht ausgefüllt hatte, wurde die #Betreuung durch das #Betreuungsgericht einem #Berufsbetreuer übergeben. Die Eltern hatten keinen Einfluss auf die weitere #Pflege und den Verbleib ihres Kindes. Auch geschäftliche Punkte wurden durch den #Berufsbetreuer festgelegt.

Thomas D. (verh.) verlor nach einem #Schlaganfall seine #Geschäftsfähigkeit. Zunächst meinte die Ehefrau, dass sie die Versorgung und auch die finanziellen Dinge auch für ihren Mann regeln darf. Da keine Vollmachten – auch keine Generalvollmacht – vorhanden war, musste das #Betreuungsgericht entscheiden, ob die Ehefrau die #Betreuung übernehmen darf.

Nachdem die Ehefrau als Betreuer festgelegt wurde (was nicht immer der Fall ist), musste die Ehefrau jedes Jahr beim #Betreuungsgericht die #Finanzen und die Veränderungen dem Betreuungsgericht offenlegen.

Ähnlich erging es Sabine H. und Jan K. (nicht vh.). Allerdings wurde die Betreuung der #Lebenspartnerin erst nach der Anhörung verschiedener Personen nach über einem Jahr zugesprochen.

Besonders schlimm traf es allerdings die kleine Nani und ihren Bruder. Die Eltern waren bei einem #Verkehrunfall verstorben. Hier musste das #Jugendamt entscheiden, wer die Kinder zukunftig erziehen soll. Da keine #Sorgerechtsverfügung vorhanden war und mehrere Angehörige die Kinder haben wollten, hatte das #Jugendamt zunächst bis zur richterlichen Entscheidung die Kinder ins Heim gebracht. Erst nach der #Urteilsverkündung wurden die Kinder dann einem Paar zugesprochen.

Wer diese Situation vermeiden möchte, sollte frühzeitig eine eigene rechtliche #Vorsorge treffen.

In einem umfangreichen Notfallordner können in 12 Registern:

  • alle notwendigen Unterlagen aufbewahrt werden (z.B. Ausweise, Dokumente, #Stammbuch) und
  • persönliche Angaben (z.B. #Lebenslauf, Arbeitgeber-, #Vereinsmitgliedschaften)
  • finanzielle Kontaktangaben über #Geldanlagen und #Verpflichtungen
  • Versicherungsübersicht
  • Kennwörter chiffriert

eingetragen werden.

 

Viele Fehlgeburten lassen sich durch Folsäure verhindern

In vielen Ländern ist die Anreicherung von Getreideprodukten mit Folsäure vorgeschrieben. Das in Folsäure enthaltene Vitamin B senkt das Risiko von angeborenen Fehlbildungen (z.B. offener Rücken).

Ab Kinderwunsch: Folsäure schon vor der Schwangerschaft einnehmen

Die Fehlbildungen entstehen zu einer Zeit, zu der viele Frauen noch gar nicht wissen, dass sie schwanger sind. Frauen, die schwanger werden wollen, müssten also eigentlich vorsorglich Folsäuretabletten einnehmen. Eben das macht aber nur ein kleiner, gut informierter Teil, etwa zehn Prozent. Kampagnen für die Einnahme von Folsäure erwiesen sich als wenig wirksam. Deshalb entschloss man sich in Kanada und USA, den Mangel per Gesetz zu beseitigen.

Wie Philippe de Wals von der Laval University in Quebec und seine Kollegen im Fachblatt „New England Journal of Medicine“ berichten, kamen in Kanada vor Einführung der Folsäureanreicherung durchschnittlich 1,58 Neuralrohrdefekte auf 1000 Geburten. 2002, nach der Einführung, waren es nur noch 0,86 auf 1000. Ein Rückgang um 46 Prozent.

In Deutschland werden angeborene Fehlbildungen nicht systematisch registriert. Aber die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) geht in einem Positionspapier von einer Häufigkeit von ein bis zwei Kindern pro 1000 Geburten aus. Bei rund 700 000 Lebendgeburten pro Jahr wären 700 bis 1400 Kinder betroffen. Legt man die kanadischen Erfahrungen zugrunde, könnten knapp 700 von ihnen durch folsäurehaltiges Mehl gesund zur Welt kommen. Jedes Jahr.

Anreicherung von Mehl und Backwaren mit Folsäure sinnvoll

Die DGE befürwortet die Folsäureanreicherung, etwa von Bäckermehl. Denn Brot isst jeder. Damit ist dieses Grundnahrungsmittel ein idealer Vitaminbote. Auch deshalb, weil nicht nur Schwangere, sondern die meisten Deutschen zu wenig Folsäure aufnehmen.

Bei einer umfassenden Anreicherung von Mehl und Backwaren mit 150 Mikrogramm Folsäure auf 100 Gramm Mehl würden fast alle Männer und Frauen ausreichend Folsäure bekommen. Die Deutschen nehmen etwa 200 bis 300 Mikrogramm Folat-Äquivalente auf – das sind die in der Nahrung vorkommenden natürlichen Vitaminverbindungen. 400 Mikrogramm Folat gelten als täglicher Bedarf.

Folsäure senkt die Konzentration der Aminosäure Homocystein im Blut. Homocystein gilt als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, so dass Befürworter der Folsäureanreicherung sich günstige Effekte für Krankheiten wie Herzinfarkt und Schlaganfall versprechen. Aus großen Untersuchungen geht hervor, dass eine hohe Folsäurezufuhr über die Nahrung mit einem niedrigeren Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Bluthochdruck einhergeht.


Quelle:  http://www.tagesspiegel.de/themen/gesundheit/folsaeure-schwangerschaft-vitamin-fuers-ungeborene/9962824.html

 

Empfehlenswert: Video –> Das Wunder des Lebens

Es ist schon beeindruckend, wenn man die Bilder sieht, die ein kleiner Mensch im Mutterleib entsteht.

Ein bemerkenswerter Film ist bei youtube derzeit zu sehen. Der Film zeigt die Entstehung eines Babys.

Der Film zeigt alle Details und ist für alle Menschen, die einen Kinderwunsch haben oder schwanger sind, sehenswert!

 

https://www.youtube.com/watch?v=GZk4hT7ncv0

 

www.kinderwunschnetz.de

 

#Schwangerschaft #Kinderwunsch #Deutschland