Frauenpaare (Lesben) und Kinderwunsch

Zunehmend werden Gynäkologen von lesbischen Paaren wegen Kinderwunsch aufgesucht.

Professionelle Angebote bieten Sicherheit in Bezug auf Infektionsrisiken und die Qualität des Spermas, sowie klare Regelungen zum Kontakt zwischen Kind und Samenspender. Die Spenderdaten werden in deutschen Samenbanken dokumentiert und sollen mind. 30 Jahre lang aufbewahrt werden. Ab dem 16. Lebensjahr kann das Kind Informationen zur Identität des Spenders bekommen.

Leider gibt es im Falle homosexueller Beziehungen noch keine klaren rechtlichen Regelungen.

Für die Verwendung von Spendersamen bei Frauen in heterosexuellen Beziehungen wurde 2002 gesetzlich festgelegt, dass beide Partner die Vaterschaft des sozialen Vaters nicht anfechten können, wenn beide in die Behandlung eingewilligt haben. Ein Kind, das in eine heterosexuelle Ehe hinein geboren wird, gilt nach dem gültigen Abstammungsrecht als das Kind beider Partner. Die Zustimmung zur Samenspende ist nicht widerrufbar. In einer nicht verheirateten heterosexuellen Beziehung ist eine Beabsichtigung der Anerkennung der Vaterschaft bereits vor der Geburt notariell möglich, so dass das Kind dann zwei unterhaltspflichtige Eltern hat. Damit sind mögliche Unterhaltsansprüche an andere Personen ausgeschlossen.

 

Bei lesbischen Frauen ist die Situation anders. Zwar hat das Kind nach der Stiefkind-Adoption durch die Co-Mutter ebenfalls zwei Elternteile, allerdings kann sie erst nach der Geburt des Kindes beantragt werden und auch nur, wenn die Co-Mutter mit der Mutter in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebt. Das Kind kann frühestens acht Wochen nach der Geburt adoptiert werden; erfahrungsgemäß dauert der Prozess zwischen sechs Monaten und zwei Jahren.

Mutter und Co-Mutter übernehmen per Vertrag die finanzielle und soziale Verantwortung für das Kind und stellen Dritte, wie z. B. Samenbanken und Kinderwunschzentren etc., von finanziellen Ansprüchen frei.

 

Für nicht verheiratete lesbische Paare ist die Situation rechtlich bisher nicht ausreichend geklärt.

Bisher sind viele Paare ins Ausland gegangen, vorwiegend Dänemark und die Niederlande sind hierfür bekannt. Dieser Weg ist allerdings mit einer längeren Anreise verbunden, bedeutet zusätzliche Kosten und einen erheblichen Aufwand, der nur begrenzt im Voraus einzuplanen ist.

Die größte Samenbank der Welt in Kopenhagen verschickt Samen nach Deutschland, üblicherweise an Arztpraxen, aber auch für den Eigenbedarf. Für die Einfuhr von Samenzellen aus Dänemark ist keine spezielle Genehmigung erforderlich, da Dänemark der EU angehört.

Deutsche Samenbanken verschicken Samen ausschließlich an Arztpraxen.

 

http://www.kinderwunschpraxis.de/aerzte-info/aerzte-news/index.html

Oralsex: Liebe mit Orgasmus

Penis oder Vulva mit Mund, Zunge und Zähnen zu stimulieren ist eine der beliebtesten Sexpraktiken. Auf was es dabei ankommt und welche Risiken bestehen.

Blow-Job, blasen, Flöte spielen, lecken oder es französisch machen: Für Oralsex gibt es eine ganze Reihe von Umschreibungen. Je nachdem, ob sich dabei die Frau mit dem Mund verwöhnen lässt oder der Mann, heißt dieses Sexualpraktik korrekterweise

Cunnilingus, wenn die Vulva, also Scheide, Schamlippen und Klitoris mit Zunge und Lippen stimuliert werden

Fellatio, wenn der Penis mit dem Mund befriedigt wird.

Sexualität gehört zum Menschen, denn der Mensch ist ein emotionales Wesen
Sexualität gehört zum Menschen, denn der Mensch ist ein emotionales Wesen

Viel Paare nutzen Oralverkehr zum Einstieg in das Liebesspiel. Wenn beide dadurch richtig erregt sind, wechseln sie zum Koitus.

80 Prozent der Männer finden Oralverkehr besonders reizvoll

Zwei Drittel aller deutschen Männer lassen sich regelmäßig durch Oralsex befriedigen, so eine Studie. 80 Prozent empfinden Fellatio als die überhaupt schönste Sexualpraktik. Warum das so ist? Vermutlich, weil Männer sich dabei dominant fühlen können. Außerdem konzentriert sich der Mann dabei nur auf seine eigene Erregung, darf voll genießen und muss nicht auf die Partnerin achten – was beim normalen Koitus meist gefordert ist.

30 Prozent der Frauen mögen Oralverkehr

Frauen stehen Fellatio nicht ganz so aufgeschlossen gegenüber – die meisten tun es zwar dem Mann zuliebe, wie Umfragen zeigen, allerdings nur 30 Prozent besonders gerne. Anders sieht es aus, wenn sie selbst oral befriedigt werden. Cunnilingus schätzt die Mehrzahl der Frauen. Viele geben an, nur auf diese Weise zum Orgasmus zu kommen.

Frauen kommen mit Oralsex schneller zum Orgasmus

Eine Studie unter amerikanischen Studentinnen ergab sogar, dass 96 Prozent Oralverkehr bevorzugen. Das könnte jedoch auch andere Gründe als die schnelle Reise zum Höhepunkt haben. In den USA wird in vielen Kreisen immer noch gewünscht, dass die Braut als Jungfrau in die Ehe geht – und beim Oralsex ist das Jungfernhäutchen (Hymen) nicht gefährdet. Zusätzlich muss bei Fellatio und Cunnilingus nicht verhütet werden. Ein weiterer Pluspunkt für Paare, die Pille oder Kondom nicht anwenden möchten. Es sei denn, per „Samenraub“ wird das im Mund gesammelte Sperma in die Scheide transferiert – wie es Boris Becker seinerzeit mit seiner Besenkammer-Affäre Angela Ermakowa passiert sein soll.

Quelle:

http://www.lifeline.de/leben-und-familie/liebe-und-partnerschaft/sex-erotik/oralsex-id128109.html

Empfehlenswert: Video –> Das Wunder des Lebens

Es ist schon beeindruckend, wenn man die Bilder sieht, die ein kleiner Mensch im Mutterleib entsteht.

Ein bemerkenswerter Film ist bei youtube derzeit zu sehen. Der Film zeigt die Entstehung eines Babys.

Der Film zeigt alle Details und ist für alle Menschen, die einen Kinderwunsch haben oder schwanger sind, sehenswert!

 

https://www.youtube.com/watch?v=GZk4hT7ncv0

 

www.kinderwunschnetz.de

 

#Schwangerschaft #Kinderwunsch #Deutschland

 

Kinderwunsch Historie – Vortrag über Reproduktionsmedizin von 1959 bis heute –

In diesem Filmvortrag erzählt Frau Prof. Dr. med. Lieselotte Mettler den historischen Weg der Reproduktionsmedizin ab 1959.

Ihren Vortrag hatte Frau Frau Prof. Dr. med. Lieselotte Mettler bei dem IVF-Jahrestreffen 2014 gehalten.

Liselotte Mettler besuchte die Schule in Wien, Stuttgart und Humboldt, Iowa (USA). Von 1959 bis 1965 studierte sie Medizin an den Universitäten TübingenWien und Kiel. Nach einem Jahr in Peru wurde sie 1967 in Kiel mit der Dissertation „Über die Bedeutung der klinischen Diagnose einer Alkoholwirkung bei Berücksichtigung der Blutalkoholwerte: Eine statistische Auswertg von 44690 Blutalkoholbefunden und ärztlichen Blutentnahmeprotokollen“ promoviert. Von 1968 bis 1973 absolvierte sie an der dortigen Universitätsfrauenklinik bei Kurt Semm die Weiterbildung zur Gynäkologin. Sie habilitierte sich 1976 mit einer Arbeit über„Immunologische Aspekte der weiblichen Sterilität“.

1981 wurde sie zur Stellvertreterin des Klinikdirektors ernannt. Die Sektion Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin leitete sie auch nach der Emeritierung 2002 bis zum 31. Dezember 2007. Seither arbeitet sie als niedergelassene Frauenärztin in Kiel und leitet als Geschäftsführerin die Firma Gyneconsulting Kiel, die 2007 gegründet wurde und Beratung zu Wissenschaft und Klinik auf dem Sektor Frauenheilkunde anbietet.

Sie ist Witwe des Kieler Hämatopathologen Reza Parwaresch und hat drei Söhne.

Die Europäischen Gesellschaft für Gynäkologische Endoskopie verlieh 2010 bei der 19. Jahrestagung der ESGE in Barcelona erstmals den Liselotte-Mettler-Preis für die beste Videopäsentation.[1]

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Liselotte_Mettler

 

#Kinderwunsch #Hostorie #Deutschland

100 Jahre Chronik 1978 Das Retortenbaby

In diesem historischen Film geht es um die erste gelungene künstliche Befruchtung.

Damals wurde die künstliche Befruchtung noch als ethisch nicht in Ordnung angesehen.

Inzwischen ist die künstliche Befruchtung völlig normal. Ohne künstliche Befruchtung würde es heute in Deutschland ca. 130.000 Kinder weniger geben!

Den gleichen historischen Weg macht nun Social Freezing durch. In 25-30 Jahren wird social freezing auch ein völlig normaler Vorgang sein.

 

Viele weitere Informationen findest Du auch bei www.kinderwunschnetz.de

#Kinderwunsch #Infoabend in #Stuttgart

‪#‎Kinderwunsch‬ ‪#‎Infoabend‬ für Paare mit Kinderwunsch

Das Kinderwunsch Zentrum Stuttgart Villa Haag veranstaltet

  • am Dienstag, dem 05.05.2015 um 19:30 Uhr (noch 4 Plätze für zwei Paare)
  • und zusätzlich am Dienstag, dem 19.05.2015 um 19:30 Uhr

einen Infoabend für Paare mit Kinderwunsch.

Infoabend Kinderwunsch
Infoabend Kinderwunsch

Anmeldung erforderlich 

Bitte geben Sie bei der Anmeldung auch an, dass Sie über den Kinderwunschblog Kinderwunschnetz Kenntnis von dieser Veranstaltung erhalten haben.

Nachfolgend ein Überblick über diese Veranstaltung:

Programm:

 19.30 Uhr

Beginn der Veranstaltung

Begrüßung durch Herrn Dr. Mayer-Eichberger

19.40 Uhr

Ursachen der ungewollten

Kinderlosigkeit und

Behandlungsmöglichkeiten

20.30 Uhr Hr. Dr. Mötzung

Fr. Dr. Blind-Krosch

Führung durch die Räume des Kinderwunsch-Zentrums Stuttgart

Praxis Villa Haag

ca. 21.15 Uhr Ende der Veranstaltung

Wo?:

Dr. med. Mayer-Eichberger

KINDERWUNSCH-ZENTRUM STUTTGART

PRAXIS VILLA HAAG

Zentrum für Reproduktionsmedizin

Herdweg 69, 70174 Stuttgart

Tel.: 0711 / 22 10 84

Fax: 0711 / 22 10 85