Je älter die Frau, desto geringer sind die Chancen auf #Kinderwunscherfüllung

Die Mütter werden immer älter – aber irgendwann ist es zu spät für die Erfüllung des #Kinderwunsch

Während 1970 das Durchschnittsalter der Frauen bei der Geburt noch 24 Jahre beim ersten Kind war, ist die Frau heute bei knapp 30 Jahren.

(Quelle: http://ftp.zew.de/pub/zew-docs/gutachten/TeilstudieFertilitaet2013.pdf)

Frau über 30

Die Gründe sind vielfältig und auch bekannt. Frauen wollen heute auch studieren, eine Ausbildung machen und dann erst einmal sich im Job beweisen.

Wenn eine Frau jedoch über 35 Jahre alt ist und dann einen Kinderwunsch hat, kann es bereits zu spät sein. Bereits ab 30 nimmt die Wahrscheinlichkeit ab, auf normalen Weg ein Baby zu bekommen.

Der #Kinderwunsch sollte nicht aus den Augen verloren werden.

Bereits mit 20 sollte eine Frau eine gewisse Vorsorgeplanung machen. So könnte ein Frauenarzt durchaus eine Kontrolluntersuchung durchführen und auch einen AMH-Test dort durchführen lassen.

Durch den AMH-Test (Antimüller-Hormon) kann festgestellt werden, wie lange die Fruchtbarkeit der Eizellen ggf. endet. Informationen hierzu gibt es auf der FACEBOOK-Seite: https://www.facebook.com/AMH.Anti.Mueller.Hormon

Der AMH-Test wird allerdings nicht von der Krankenkasse übernommen, ist allerdings mit einem Betrag von unter 100 Euro für jede Frau finanzierbar.Fahrlässig ist es nicht nur diesen Test zu unterlassen, sondern leider auch die Tatsache, dass viele Frauenärzte nicht darauf hinweisen.

Wenn der Kinderwunsch nach einem „Versuchsjahr“ unerfüllt bleibt

In den Kinderwunschforen ist immer wieder zu lesen, dass Paare 2-3 Jahre versuchen ein Kind zu bekommen. In der Medizin spricht man von Unfruchtbarkeit, wenn eine Frau nach einem Jahr ohne Verhütung nicht schwanger wird. Längeres

Warten kostet oft den Kinderwunsch.

Bei einem unerfüllten Kinderwunsch gibt es vielfältige Ursachen bei Mann und Frau.So kann es bei der Frau auch daran liegen, dass die Eileiter verschlossen sind und auch durch weiteres Warten der Kinderwunsch nicht erfüllt wird.

Wenn dann weiter gewartet wird, kann im Laufe der Jahre auch die Qualität der Eizellen schlechter werden.

Unser Babywunsch

Als Folge ist dann eine Schwangerschaft eine Kinderwunscherfüllung nur noch durch eine fremde Eizellspende möglich. Falls die Frau frühzeitig Eizellen einfrieren lassen hat, wäre natürlich eine eigene Eizelle verfügbar.

Die Eizellspende für eine andere Frau ist jedoch in Deutschland verboten und kann derzeit nur im Ausland durchgeführt werden.

Warum bekommen dann Frauen mit 50 noch Kinder?

Bei Frauen ab 47 ist die Chance einer Erstgeburt nahezu bei 0%. Frauen ab diesem Alter bekommen ein Kind ausschließlich durch Eizellspenden.

Bei den meisten Frauen sinkt die Chance auf ein eigenes Kind auch durch die künstliche Befruchtung mit 40Plus rapide.

Die Kryokonservierung
Die Kryokonservierung

Aus diesem Grunde sollte ein Paar nach einem erfolglosen Versuchsjahr sich an eines der 130 Kinderwunschzentren wenden. Hier wird der Kinderwunsch von Mann und Frau behandelt.

Eine Übersicht der Kinderwunschzentren finden Sie auf der Internetseite:

 

Schwanger werden ab 40Plus

Wer mit 40Plus ein Kind möchte, hat als Frau nicht immer die besten Chancen, da die Eizellenqualität mit zunehmendem Alter schlechter wird. Ab 45 Plus sind in den meisten Fällen die Eizellen bereits für die Erfüllung des Kinderwunsches ungeeignet.

Ein später Kinderwunsch kann in Deutschland nur dann noch erfüllt werden, wenn in früheren Jahren Eizellen eingefroren wurden. In Deutschland wird dies socialfreezing genannt; in den USA wird dies als eggfreezing bezeichnet.

Fertinet

Außerhalb von Deutschland besteht noch zusätzlich die Möglichkeit der Eizellspende. Diese ist in Deutschland derzeit noch verboten.

Im §1, Absatz 1 bis 3 (Embryonenschutzgesetz) steht:

(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer

1. auf eine Frau eine fremde unbefruchtete Eizelle überträgt,

2. es unternimmt, eine Eizelle zu einem anderen Zweck künstlich zu befruchten, als eine Schwangerschaft der Frau herbeizuführen, von der die Eizelle stammt,

6. einer Frau einen Embryo vor Abschluss seiner Einnistung in der Gebärmutter entnimmt, um diesen auf eine andere Frau zu übertragen oder ihn für einen nicht seiner Erhaltung dienenden Zweck zu verwenden, oder

7. es unternimmt, bei einer Frau, welche bereit ist, ihr Kind nach der Geburt Dritten auf Dauer zu überlassen (Ersatzmutter), eine künstliche Befruchtung durchzuführen oder auf sie einen menschlichen Embryo zu übertragen.

Die Eizellempfängerin hat keine strafrechtlichen Konsequenzen zu befürchten

(3) Nicht bestraft werden

1. in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1, 2 und 6 die Frau, von der die Eizelle oder der Embryo stammt, sowie die Frau, auf die die Eizelle übertragen wird oder der Embryo übertragen werden soll.

Es ist den Frauenärzten und Reproduktionszentren in Deutschland ebenfalls verboten, vorbereitende Maßnahmen für eine Eizellspende durchzuführen.

Insofern besteht für Frauen, die keine Eizellen eingefroren haben, ab 40Plus nur die Chance eine Eizellspende im Ausland durchführen zu lassen.

Inzwischen gibt es Juristen, welche die Vereinbarkeit des Embryonenschutzgesetz mit dem Grundgesetz zumindest infrage stellen. Auch die Reproduktionsmediziner sind bestrebt eine Lockerung der gesetzlichen Möglichkeiten zu erreichen.

Durch die vorhandene gesetzliche Regelung in Deutschland sind die Kinderwunschpaare gezwungen, die Behandlung im europäischen Ausland oder in einem anderen Land der Welt durchführen zu lassen, man nennt dieses Phänomen auch „Befruchtungstourismus“. In den an Deutschland angrenzenden europäischen Ländern gibt es sehr viele reproduktionsmedizinische Zentren, die zum Teil auch mit deutschen Ärzten zusammenarbeiten oder aber von diesen federführend unterstützt werden.

Inwieweit der Ethikrat das Embryonenschutzgesetz allerdings diese gesetzlichen Regelungen mittel- und langfristig unterstützt, ist sehr fraglich, denn Deutschland ist keine Insel, sondern gehört zu Europa.

So gibt es einige Länder innerhalb von Europa, die eine Eizellspende erlauben. Seit 2015 gehört auch Österreich zu diesen Ländern,

 

www.kinderwunschnetz.de

#Kinderwunsch #Deutschland #socialfreezing #eggfreezing #Eizellspende

Viele Fehlgeburten lassen sich durch Folsäure verhindern

In vielen Ländern ist die Anreicherung von Getreideprodukten mit Folsäure vorgeschrieben. Das in Folsäure enthaltene Vitamin B senkt das Risiko von angeborenen Fehlbildungen (z.B. offener Rücken).

Ab Kinderwunsch: Folsäure schon vor der Schwangerschaft einnehmen

Die Fehlbildungen entstehen zu einer Zeit, zu der viele Frauen noch gar nicht wissen, dass sie schwanger sind. Frauen, die schwanger werden wollen, müssten also eigentlich vorsorglich Folsäuretabletten einnehmen. Eben das macht aber nur ein kleiner, gut informierter Teil, etwa zehn Prozent. Kampagnen für die Einnahme von Folsäure erwiesen sich als wenig wirksam. Deshalb entschloss man sich in Kanada und USA, den Mangel per Gesetz zu beseitigen.

Wie Philippe de Wals von der Laval University in Quebec und seine Kollegen im Fachblatt „New England Journal of Medicine“ berichten, kamen in Kanada vor Einführung der Folsäureanreicherung durchschnittlich 1,58 Neuralrohrdefekte auf 1000 Geburten. 2002, nach der Einführung, waren es nur noch 0,86 auf 1000. Ein Rückgang um 46 Prozent.

In Deutschland werden angeborene Fehlbildungen nicht systematisch registriert. Aber die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) geht in einem Positionspapier von einer Häufigkeit von ein bis zwei Kindern pro 1000 Geburten aus. Bei rund 700 000 Lebendgeburten pro Jahr wären 700 bis 1400 Kinder betroffen. Legt man die kanadischen Erfahrungen zugrunde, könnten knapp 700 von ihnen durch folsäurehaltiges Mehl gesund zur Welt kommen. Jedes Jahr.

Anreicherung von Mehl und Backwaren mit Folsäure sinnvoll

Die DGE befürwortet die Folsäureanreicherung, etwa von Bäckermehl. Denn Brot isst jeder. Damit ist dieses Grundnahrungsmittel ein idealer Vitaminbote. Auch deshalb, weil nicht nur Schwangere, sondern die meisten Deutschen zu wenig Folsäure aufnehmen.

Bei einer umfassenden Anreicherung von Mehl und Backwaren mit 150 Mikrogramm Folsäure auf 100 Gramm Mehl würden fast alle Männer und Frauen ausreichend Folsäure bekommen. Die Deutschen nehmen etwa 200 bis 300 Mikrogramm Folat-Äquivalente auf – das sind die in der Nahrung vorkommenden natürlichen Vitaminverbindungen. 400 Mikrogramm Folat gelten als täglicher Bedarf.

Folsäure senkt die Konzentration der Aminosäure Homocystein im Blut. Homocystein gilt als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, so dass Befürworter der Folsäureanreicherung sich günstige Effekte für Krankheiten wie Herzinfarkt und Schlaganfall versprechen. Aus großen Untersuchungen geht hervor, dass eine hohe Folsäurezufuhr über die Nahrung mit einem niedrigeren Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Bluthochdruck einhergeht.


Quelle:  http://www.tagesspiegel.de/themen/gesundheit/folsaeure-schwangerschaft-vitamin-fuers-ungeborene/9962824.html