Geschieden – Erziehungsrente nicht vergessen

Geschieden. Dann unbedingt das Nachfolgende beachten und auch ganz lesen und an Freunde und Verwandte – #Erziehungsrente – Immer weniger Bezieher.

Der #Grund könnte auch sein, dass viele Personen die #Erziehungsrente nicht kennen.

Die Zahl der Geschiedenen mit Kindern, die wegen des Todes ihres Ex-Partners eine Rente bekommen, sinkt erneut. Doch die Rentenhöhe stieg zuletzt deutlich.

Immer weniger geschiedene Frauen und Männer mit Kindern, deren Ex-Ehepartner gestorben ist, erhalten eine Erziehungsrente.

Wie aus aktuellen Daten der Deutschen Rentenversicherung (DRV) hervorgeht, sank die Zahl der erstmals gezahlten Erziehungsrenten im vergangenen Jahr auf 1.062.

Das waren etwa 90 neue Erziehungsrenten weniger als ein Jahr zuvor. Insgesamt hatten demnach Ende 2019 genau 7.915 Mütter oder Väter Anspruch auf diese besondere Hinterbliebenenrente. Ein Jahr zuvor waren es nach Angaben der DRV noch 8.016 gewesen, im Jahr 2005 profitierten knapp 11.000 Kinder und Jugendliche davon.

Weiter gestiegen ist die Höhe der gezahlten Erziehungsrenten.

Die Netto-Rente belief sich für den Rentenbestand im Jahr 2019 nach Angaben der DRV auf durchschnittlich 887 Euro.

Ende 2018 waren es 858 Euro gewesen, 2005 noch 719 Euro.

Allerdings hängt die Rentenhöhe im Einzelfall – wie bei allen Hinterbliebenenrenten – davon ab, ob eigenes Einkommen des hinterbliebenen Elternteils angerechnet wird.

Anspruch auf eine Erziehungsrente haben

  • Versicherte mit Kindern, die
    nach dem 30. Juni 1977 geschieden wurden,
  • einen verstorbenen Ex-Ehegatten
    und
    nicht wieder geheiratet haben,
  • die Mindestversicherungszeit von fünf Jahren zurückgelegt haben
  • und ein eigenes oder ein Kind des früheren Ehepartners erziehen, das noch keine 18 Jahre alt ist (bei behinderten Kindern unabhängig vom Alter).

Die #Erziehungsrente soll die finanzielle Absicherung eines oder einer #Geschiedenen sicherstellen, solange er oder sie Kinder erzieht.

Sie wird aber nicht – wie eine Witwen- oder Witwerrente – aus der Versicherung des Verstorbenen gezahlt, sondern aus dem eigenen Versicherungskonto.

Die Erziehungsrente wird maximal bis zur Regelaltersrente gezahlt und dann von der Regelaltersrente abgelöst (also zB ohne Abschlag).
Wäre theoretisch die Regelaltersrente niedriger, wird die bisherige Rentenhöhe weiter gezahlt.

Nicht immer will man an den Ex-Partner denken, ABER:
wenn die Frau später von einem anderen Partner (nicht Ehegatten) ein Kind bekommt und der vorherige Ex-Ehegatte verstirbt, könnte der überlebende Ex-Ehegatte eine Erziehungsrente erhalten.

Auch wenn man ein behindertes Kind dauerhaft erzieht und der Ex-Partner verstirbt, wird die Erziehungsrente dauerhaft gezahlt und endet beispielsweise nicht mit Ausbildungsende bzw. 25/27 vollendeten Lebensjahr.

Sollte der überlebende Ehepartner selbst Einkommen beziehen, kann dieses angerechnet werden (§ 97 SGB VI).
Diese Anrechnung kann mit speziellen Möglichkeiten verringert oder sogar ganz vermieden werden.

Hierzu gibt es verschiedene Optionen, die individuell abgeklärt werden müssen.

BESONDERS WICHTIG: Auch Geschiedene sollten deshalb auch die speziellen Regelungen im Notfallordner beachten.

www.notfallordner-vorsorgeordner.de

Zu wenig Kinder – Rente deshalb bald erst ab 69

Die #Anhebung des #Rentenalters auf 69 Jahre wurde hier schon öfters dargestellt.

Rentenexperte www.renten-experte.de

Ebenso auch, dass die sogenannte „#doppelte #Haltelinie (Maximalbeitrag: 20%, Rente nach 45 Jahren: 48%) nicht ohne #Steuerfinanzierung bis 2024 haltbar ist.

Die Hauptgründe sind:

1. #Lebenserwartung verlängert sich. Wenn die durchschnittliche Lebenserwartung steigt, muss auch die #Rente über einen längeren Zeitraum gezahlt werden.

2. Die #Geburtenrate mit 1,59 Kindern pro Frau sind deutlich unter der notwendigen Geburtenrate von 2,1 Kindern. Der heutige fehlende Nachwuchs fehlt in 20-25 Jahren an Erwerbstätigen.

Dies war auch vor 20 Jahren nicht anders.

Hierdurch hat sich der heutige #Fachkräftemangel ergeben.

Die #Zuwanderung konnte diesem Problem nur teilweise entgegenwirken.

Eine vollständige Lösung dieses #Fachkräftemangel-Problems wäre nur dann möglich, wenn die Zuwanderung jährlich bei ca. 260.000 Liegen würde.

3. Aufgrund dieser #demographischen #Entwickling wird das Verhältnis von Erwerbstätigen und Rentnern zugunsten der #Rentner ansteigen.

Da die heutigen Renten aus heute eingezahlten Renten finanziert wird (#Umlagesystem), müssen entweder die Beiträge erhöht oder die Renten gesenkt werden.

Das Verhältnis Beiträge zu Rente ergibt sich aus §68 SGB VI. Dort wird in §68 Abs. 4 der #Nachhaltigkeitsfaktor berechnet.

Würde man die Zeit einfach um ca. 30 Jahre nach vorne drehen (also die Bevölkerung einfach 30 Jahre älter machen), dann ergibt sich eine Reduzierung der #Arbeitnehmer und eine weitere Erhöhung der #Rentneranzahl.

Die Rentneranzahl würde durch:

– die geburtenstarken Jahrgänge (1958-1975)

– und durch eine längere Lebenserwartung

überproportional ansteigen.

Berücksichtigt man diese Faktoren bei dem Nachhaltigkeitsfaktor, dann ergibt sich eine Absenkung der Rente nach 45 Jahren auf ca. 37-42%.

#Bevölkerungsentwicklung, #Zuwanderung, #Geburtenrate, #Erwerbsquote nehmen also direkten Einfluss auf die Rentenhöhe.

Die Hochrechnung von 37-42% unterstellt die verschiedenen Einflussfaktoren. Der #Wissenschaftler #Axel #Börsch-#Supan vom Max-Planck-Institut kommt im Übrigen auf ca. 42%. Link—> https://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/rente/grundrente-experte-kritisiert-spd-plaene-staat-hat-kein-geld-zu-verschenken_id_10840681.html

Sehr deutlich wird hier – trotz einer Prognoseschwankung von 5% (37-42%), dass die private Vorsorge und die betriebliche Altersversorgung unumgänglich ist.

Welche Form der Vorsorge passt, muss individuell ermittelt werden und ist sehr davon abhängig, wann jemand in Rente geht, also wie sich das Alter der Bevölkerung zu diesem Zeitpunkt auch zusammensetzt.

Beispiel:

Würde ein heute 30 Jähriger bei der Altersversorgung auf die Vermietung von Objekten setzen, dann wäre dies der falsche Weg!

Gründe:

1. Immobilien altern und müssten dann später laufend renoviert werden.

2. Die Mietibjekte müssten auch im Alter verwaltet werden (Mietabrechnung, Neuvermietung, Mietausfallrisiko etc.)

3. Die Bevölkerung wird kleiner. Damit sinkt die Nachfrage (derzeit 40 Mio. Wohnimmobilien, in 25 Jahren ca. 32 Mio.)

4. Mitentscheidend ist der Standort einer Immobilie (Region und Lage). Durch die Digitalisierung, autonomes Fahren wird sich der Bedarf durch veränderte Lebensgewohnheiten verändern. Inwieweit Großstädte, Ballungszentren und Universitätsstädte weiter diesen Bedarf an Wohnimmobilien haben, kann durchaus bezweifelt werden.

Grundsätzlich sollte die Altersversorgung so aufgebaut sein, dass

– zu Beginn der Rente eine lebenslang garantierte Rente gezahlt wird und

– bis zum Rentenbeginn auch bei Berufsunfähigkeit eine Rente gezahlt wird und

– bei Berufsunfähigkeit der Sparvorgang bis zur Rente finanziert wird und

– auch die Hinterbliebenenversorgung garantiert ist.

Nicht zu vergessen ist bei der Höhe der Altersversorgung der evtl. #Pflegefall, der mtl. ca 2.000 Euro Eigenkosten heute veranschlagt wird.

www.renten-experte.de

bAV-Leitfaden.de – Der Leitfäden in der betrieblichen Altersversorgung
bAV-Toolbox.de Links, Berechnungstools News rund um die betriebliche Altersversorgung
Notfallordner für jeden ab 18 wichtig