Archiv für den Monat: Juli 2017

#Sorgerechtsverfügung – Eine Pflichtübung für Eltern mit minderjährigen Kindern

Wichtig für Eltern mit minderjährigen Kindern: Was passiert, wenn:- beide Eltern durch Krankheit oder Unfall versterben oder
– ein Elternteil verstirbt oder durch Unfall oder Krankheit geschäftsunfähig wird.

#Sorgerechtsverfügung – erläutert anhand eines Filmbeispiels

https://youtu.be/OCD0o3wRm8A

Wenn ein Partner stirbt und ein minderjähriges Kind Miterbe wird, wird für die Verwaltung des Erbes einen Vormund eingesetzt. Dies ist in der Regel nicht der überlebende Elternteil, sondern das Vormundschaftsgericht.

Auch in diesem Fall ist eine Sorgerechtsverfügung sinnvoll…..

Die Sorgerechtsverfügung ist nicht nur dann notwendig, wenn beide Eltern versterben oder geschäftsunfähig sind, sondern u.U. auch ein Elternteil verstirbt.
In einer Sorgerechtsverfügung wird beispielsweise abgefaßt, wer das Vermögen des Kindes verwaltet und auch wer warum das Sorgerecht für das Kind bekommen soll.
Im Notfallordner-Vorsorgeordner sind hierzu viele Tipps und Anregungen.
www.notfallordner-vorsorgeordner.de

NEWS – Kinderwunsch Stuttgart

NEUE LABORE IN DER VILLA HAAG

In der Weihnachtspause 2016 haben wir unseren Eingriffsraum, Labore und Aufwachräume völlig neu gestaltet. Gemäß der Europäischen Gesetzgebung wurden das IVF-Labor mit einer Klimaanlage unter Reinraumbedingungen und einer Laminar Flow Anlage ausgestattet.

Ein weiteres ICSI-Mikroskop wurde angeschafft und zwei Flachbettinkubatoren, einer mit Time Lapse Funktion, wurden etabliert. Dies erlaubt eine kontinuierliche Videoüberwachung der Embryokulturen, was Qualitätskontrolle und Schwangerschaftsrate weiter verbessert.

 

FERTIPROTEKT

Die Konservierung von befruchteten Eizellen ist seit mehr als 20 Jahren Routine in der Künstlichen Befruchtung. Gamete freezing wird nun auch schon mehr als 10 Jahre bei der Erhaltung der Fruchtbarkeit bei Mann und Frau eingesetzt. Um die Schäden von Strahlen- und Chemotherapie zu umgehen werden Samenzellen, Eizellen, Hodengewebe und Eierstockgewebe eingefroren. Diese Gewebe können nach Überstehen der Krankheit für die anschließende Familienplanung genutzt werden. Leider sind die Zahlen der Beratungen und Behandlungen seit Jahren konstant und nur ein kleiner Teil der Betroffenen kommt in den Genuss dieses wichtigen Angebots.

Wir versuchen seit Jahren, auch im Onkologischen Schwerpunkt Stuttgart, Fortschritte zu erzielen. Es ist notwendig, dass wir eine ausführliche Aufklärung bei den betroffenen Patientinnen und Patienten betreiben um die Onkologen zu veranlassen, dass dieser Aspekt in der Krebsbehandlung einen größeren Stellenwert einnehmen wird.

 

SOCIAL FREEZING

Leider gibt es immer noch Widerstände gegen das Verfahren, das eine wichtige Option für viele Frauen darstellt. Auch Krebsvorsorge und kontrazeptive Beratung sollten Anlass sein, dieses Thema anzusprechen.

Es gibt darüber hinaus typische Lebenssituationen, in denen eine Beratung unsererseits Sinn machen kann: als Familienversicherung im jungen Alter, bei Partnerproblemen oder bei Verschiebung der Familienplanung durch Beruf oder Karriere.

 

25 JAHRE KINDERWUNSCH IN STUTTGART

Im Frühjahr 2018 wollen wir unser 25-jähriges Jubiläum mit Ihnen feiern und freuen uns schon jetzt auf die wissenschaftliche Tagung mit anschließender Geburtstagsfeier in der Villa. Wir wollen einen Blick auf die Geschichte der Reproduktionsmedizin und einen Blick in die Zukunft unseres Faches werfen, wozu auch eine neue ärztliche Kollegin in meiner Praxis zählt – Dr. Katharina Mayer-Eichberger, meine Tochter. Wir werden sie im nächsten Newsletter mit ihren Wünschen und Zielen vorstellen.

Den Newsletter finden Sie hier auch zum ausdrucken:

https://www.kinderwunschpraxis.de/aerzte-info/aerzte-news/index.php

Kinderwunschpraxis.de – kinderwunschzentrum-stuttgart.de
Herdweg 69
70174 Stuttgart

Tel: (0711) 22 10 84
Fax: (0711) 22 10 85

Die Andoid APP kinderwunschnetz

Kinderwunsch APP für Android Smartphone

Das Kinderwunschnetz – Als APP kostenlos downloaden für Android Smartphones
Die Android-App vom Kinderwunschnetz bietet Dir viele interessante Informationen rund um den Kinderwunsch.
Die AndroidAPP ist kostenfrei.
Die Andoid APP kinderwunschnetz

Die Andoid APP kinderwunschnetz

Die Andoid APP kinderwunschnetz

Kinderwunsch APP – für Dein iphone

Die iphone APP vom Kinderwunschnetz bietet Dir viele Informationen rund um den Kinderwunsch.

kinderwunschnetz app iphone

kinderwunschnetz app iphone

Die iphone APP Kinderwunschnetz kann kostenlos downgeloadet werden.

 

Kinderwunsch – Männer in Europa haben weniger Spermien

Sinkende Zeugungsfähigkeit?Männer in Europa haben weniger Spermien

„Dringender Weckruf“: Forscher zählen bei Männern aus westlichen Ländern immer weniger Spermien. Lässt sich aus den Daten ableiten, dass Männer unfruchtbarer geworden sind? Zumindest ist es ein Anzeichen für diverse gesundheitliche Probleme. 

Die Zahl der Spermien von Männern aus Europa und anderen Regionen geht immer weiter zurück. Zwischen 1973 und 2011 sei die Spermienanzahl pro Milliliter Sperma bei Männern aus westlichen Ländern um 52,4 Prozent gesunken, berichten Forscher im Fachmagazin „Human Reproduction Update“.

Bei der Gesamtzahl der Spermien pro Samenerguss betrage der Rückgang sogar 59,3 Prozent. „Angesichts der Bedeutung der Spermien für die männliche Fruchtbarkeit und die menschliche Gesundheit ist diese Studie ein dringender Weckruf für Forscher und Gesundheitsbehörden auf der ganzen Welt“, sagt Studienleiter Hagai Levine von der Hebrew University in Jerusalem.

„Spermienfunktionalität wie Beweglichkeit, aber auch morphologische Veränderungen wurden in dieser Analyse nicht berücksichtigt“, gibt Artur Mayerhofer vom BioMedizinischen Centrum der Ludwig-Maximilians-Universität München zu den Ergebnissen zu bedenken. „Ob sich aus den Daten daher ableiten lässt, dass Männer somit wirklich unfruchtbarer geworden sind, bleibt offen“, so die Einschätzung des Forschers, der nicht an der Analyse beteiligt war.

Bedenklicher Trend

Die sinkende Spermienzahl sei aber womöglich nur die Spitze des Eisbergs, so Mayerhofer. Bedenklich sei der Trend, auf den die Arbeit hinweise: eine Zunahme von Hodentumoren, Kryptorchismus (Bauchhoden) und anderen Problemen sowie einen Zusammenhang mit allgemeiner Morbidität und Mortalität.

Die Wissenschaftler um Levine hatten zunächst 7518 Studien mit Daten zur Spermienanzahl in zwei Datenbanken gesichtet. Dann schlossen sie anhand eines strikten Auswahlkatalogs viele Studien aus, beispielsweise solche, die bei Männern durchgeführt wurden, die zeugungsunfähig waren oder chronische Erkrankungen hatten. Am Ende werteten die Wissenschaftler 244 Spermienzählungen aus 185 Studien aus, die an knapp 43.000 Männern durchgeführt worden waren.

Wichtige Unterscheidungsmerkmale waren, ob die Männer bereits ein Kind gezeugt hatten (also nachweislich fruchtbar waren) oder ob dies nicht erhoben worden war. Außerdem gliederten Levine und Kollegen die Teilnehmer in zwei Weltregionen: die Länder mit westlichem Lebensstil (Europa, Nordamerika, Australien und Neuseeland) und die übrige Welt, vor allem Asien, Afrika und Südamerika. Aus der übrigen Welt stammten nur 28 Prozent der untersuchten Spermienzählungen. Die Forscher rechneten nach eigenen Angaben mögliche andere Einflussfaktoren aus den Werten heraus.

Jährlicher Rückgang um 1,4 Prozent

Im statistischen Mittel ging die Spermienanzahl pro Milliliter bei westlichen Männern von 1973 bis 2011 jährlich um 1,4 Prozent zurück, bei der Gesamtzahl pro Spermaprobe sogar um 1,6 Prozent. Diese Zahlen beziehen sich auf die Gruppe derjenigen, bei denen nicht festgestellt wurde, ob sie zeugungsfähig sind. Bei den Männern mit Kindern betrug der jährliche Rückgang bei der Anzahl pro Milliliter und der Gesamtzahl jeweils etwa 0,8 Prozent. In den übrigen Weltregionen war kein statistisch bedeutsamer Trend zu erkennen.

„Diese eindeutige Studie zeigt zum ersten Mal, dass dieser Rückgang stark und anhaltend ist“, erklärt Ko-Autorin Shanna Swan von der Icahn School of Medicine am Mount Sinai in New York (USA). Swan hatte im Jahr 2000 eine ähnliche, aber weniger umfangreiche Studie veröffentlicht. Es müsse untersucht werden, wodurch es zu diesem anhaltenden Rückgang komme, um Gegenmaßnahmen ergreifen zu können, schreiben die Forscher.

Noch weit über der Untergrenze

Die Untersuchung liefere eine gute Diskussionsgrundlage, sagt Stefan Schlatt vom Universitätsklinikum Münster, der nicht an der Studie beteiligt war. Die aufgezeigte Tendenz sei allerdings nur ansatzweise bedenklich: „Wenn man sich die konkreten Zahlen ansieht, liegen sie immer noch weit über den Werten, die die Weltgesundheitsorganisation als Untergrenze der Zeugungsfähigkeit angibt.“ So beträgt in der Studie im Jahr 2011 die Spermiengesamtzahl westlicher Männern ohne Fruchtbarkeitsnachweis 137,5 Millionen, als Untergrenze des Normalen sieht die Weltgesundheitsorganisation 39 Millionen an.

Die Spermienanzahl sei zwar maßgeblich bei der Beurteilung der Zeugungsfähigkeit. Allerdings spiele auch eine Rolle, wie beweglich die Spermien sind und ob sie vielleicht missgebildet sind – dies sei in der Studie nicht betrachtet worden.

Als Ursachen für die Abnahme der Spermienanzahl stehen laut Schlatt viele Gründe in Verdacht: von der zu warmen Windel bei Säuglingen über Aspirin bis zum Handy in der Hosentasche. 

Der Mediziner selbst sieht einen wichtigen Grund abnehmender Zeugungsfähigkeit darin, dass Männer immer älter würden, wenn sie eine Familie gründen: Die Spermienqualität sinkt mit steigendem Alter. Deshalb müsse bei einem Kinderwunsch immer häufiger mit künstlicher Befruchtung nachgeholfen werden.

#Debeka – auf dem Weg zum Gesundheitskonzern

Auf dem Weg zum Gesundheitskonzern: #Debeka will Mitgliedern mehr Gesundheitsdienstleistungen bieten.
Neu gegründetes Unternehmen #CareLutions soll mit speziellen Programmen Betreuung der Versicherten verbessern
Die größte Private Krankenversicherung in Deutschland wird ihren Mitgliedern in Zukunft über die reine Kostenerstattung hinaus verstärkt #Gesundheitsdienstleistungen anbieten. 
Damit will das Unternehmen allen Versicherten – ob krank oder gesund – über maßgeschneiderte Programme eine individuelle Betreuung ermöglichen und nutzt dabei auch neue Erkenntnisse der #Digitalisierung. 
Die #Debeka hat dafür jetzt zusammen mit den Partnern #ViaMed GmbH und – vorbehaltlich der Zustimmung durch das Bundeskartellamt – Süddeutsche Krankenversicherung (#SDK) ein neues Unternehmen für #Gesundheitsmanagement gegründet, die CareLutions GmbH mit Sitz in #Stuttgart. 
Ziel der Gesellschaft ist es, eine bedarfsgerechte und effektive Versorgung von erkrankten Personen sicherzustellen sowie gesunde Menschen zu unterstützen, weiterhin gesund zu bleiben – sei es durch persönliche Leistungen, zusätzliche Services, bessere Vernetzung der Gesundheitsangebote oder auch durch digitale Unterstützung über spezielle #Apps oder Online-Angebote. 
Ansatzpunkte sind hier zum Beispiel klassische #Volkskrankheiten wie #Rückenschmerzen, die oft einen hohen Einsatz von #Schmerzmitteln erforderlich machen und zu #Arbeitsunfähigkeit führen, aber etwa auch Angebote von Zweitmeinungen bei bestimmten Erkrankungen und die Wahl des passenden Krankenhauses.
Koblenz (ots) –
– Querverweis: Bildmaterial ist abrufbar unter 

http://www.presseportal.de/bilder

Roland Weber, Vorstandsmitglied der Debeka Krankenversicherung, erläutert die Neugründung: „Unser Gesundheitswesen entwickelt sich rasant weiter. Daran wollen und müssen wir als größter privater Krankenversicherer aktiv und innovativ mitwirken. Wir sehen es als unsere Aufgabe, allen Versicherten konkrete Mehrwerte zu bieten und dabei die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Mit der Gründung von CareLutions gehen wir den Weg zu einem modernen Gesundheitskonzern konsequent weiter.“

CareLutions bietet die Gesundheitsdienstleistungen nicht nur den beteiligten Versicherungsgesellschaften, sondern allen Interessierten an. Das können private wie gesetzliche Krankenversicherer, aber auch Unternehmen aller Branchen sein, die sich um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter kümmern.

Die an dem neuen Unternehmen beteiligte ViaMed GmbH verfügt über langjährige Erfahrungen in Entwicklung und Durchführung kunden- und nutzenorientierter Dienstleistungen und Beratung im Gesundheitswesen. Dazu zählen die Bereiche Managed Care sowie Disease-, Health- und Qualitäts-Management mit dem Ziel, die Effizienz und Qualität im Gesundheitswesen zu steigern. Bundesweit hat die Gesellschaft rund 50 Krankenkassen und Krankenversicherungen als Kunden – darunter auch bereits seit einigen Jahren die Debeka und die SDK.

OTS: Debeka Versicherungsgruppe newsroom: http://www.presseportal.de/nr/57398 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_57398.rss2